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Das Netbook-Projekt, Stand 5/2011

Es haben insgesamt 24 Schulen aus allen Schulbereiche und Bundesländern in 8 Clustern teilgenommen:

Das Projekt eignet sich sehr gut zur Umsetzung der digitalen Kompetenz quer durch alle Schulstufen. Mit Medienkompetenz und Safer Internet wurde bereits an den Volksschulen begonnen.

Von den Schulen besonders geschätzt wurden die beiden Vernetzungsveranstaltungen Anfang November und Ende April. Die Clusterbildung zwischen den einsteigenden Schulen hat sich sehr bewährt. Das Unterstützungsprogramm mit rund 1.500 € pro Schule für Weiterbildungs- und Schulentwicklungsmaßnahmen im Cluster ist gut angekommen, ebenso die Services auf der eigens eingerichteten Plattform eeducation.at, die von Frau Sattler betreut wurde (10 Punkte Programm, Richtanbote bei den Netbooks).


Die von den Schulen bei den Clusterbesuchen und bei der Abschlussveranstaltung dargestellten Projekte und Initiativen im Bereich Medienkompetenz, Tutoring zwischen den Schulstufen, Projekte zur Teamfähigkeit, Multimedia und Podcasting, Gesundheit am (Computer-)Arbeitsplatz etc. waren beachtlich.

Der sanfte didaktischen Umbau mit einem analog/digital Mix an Unterrichtsmitteln hat sich bewährt. Allerdings wünschen sich die Lernenden doch deutlich mehr Einsatz der Geräte im Unterricht. Das Problem mit der Ablenkung ist nicht nur den Lehrpersonen, sondern auch den Schülerinnen und Schülern bewusst (!) und es wurden gemeinsam Gegenstrategien entwickelt (siehe Bericht). Eine versierte und standfeste Projektleitung am Schulstandort kann für entsprechende Anregungen und Weiterbildungsmaßnahmen sorgen.

An einigen Schulstandorte wurde die Schulnetzentlastung durch die Verwendung eines schulunabhängigen mobilen Breitbands (A1, Drei, Bob, t-Mobile, etc.) vorangetrieben. Durch die Streuung der Anbieter ergaben sich keinerlei  Performanceprobleme, auch wenn wie in Bruck an der Leitha vier Netbookklassen zu versorgen sind
. Die Bedeutung der Größe des Geräts (max. 12" Bildschirmdiagonale) hat mit zunehmender Projektlaufzeit immer mehr abgenommen. Aus Netbookprojekten wurden Notebookprojekte und umgekehrt. Es hat sich bewährt, die Entscheidung welches Gerät wo gekauft wird - ggf. mit entsprechender organisatorischer Unterstützung seitens der Schule - in die Hände der Schülerinnen und Schüler und deren Eltern zu legen. Im Gegensatz zur Netbookleistung ist die Zuverlässigkeit der Geräte und die Akkuleistung mit min. 5h im Vollbetrieb weiterhin kritischer Faktor (wie auch das Gewicht). Für das kommende Schuljahr wurde eine Kooperation mit der universitären Verkaufsplattform u:book, Herrn Marzluf ins Auge gefasst.

>> Bericht Netbook-Projekt (Mag. Dr. Maria Gutknecht-Gmeiner, IMPULSE)

>> Folien Netbook-Projekt 1-9 (Mag. Christian Schrack, bm:ukk)

Um möglichst vielen Standorten den Einstieg ins digitale Zeitalter zu ermöglichen, wird vorgeschlagen - neben dem Modell 1, Netbookklasse - zwei weitere pädagogische Modelle im Hinblick auf Didaktik und Organisation (10 Punkte Programm) zu spezifizieren: 

  1. Modell „Notebook und Netbookklassen“ -
    Vollausstattung mit schülereigenen Endgeräten:

    Klassen mit Schülerinnen und Schülern, die dauerhaft mit mobilen Endgeräten ausgestattet sind, die den Lernenden über den Unterricht hinaus als Lernwerkzeug zur Verfügung stehen. 

  2. Modell „Bring your own Computer“ BYOC -
    Teilausstattung mit schülereigenen Endgeräten

     (http://www.bbc.co.uk/news/business-12181570; http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=134554&n=1)
    Klassen mit Schülerinnen und Schülern, in zum Teil mit mobilen Endgeräten ausgestattet sind, die den Lernenden über den Unterricht hinaus als Lernwerkzeug zur Verfügung stehen.

  3. Modell „Notebookwagen“ -
    Voll- bzw. Teilausstattung mit schuleigenen Endgeräten

    Klassen mit Schülerinnen und Schülern, die stundenweise mit mobilen Endgeräten arbeiten

Abschließend bedanke ich mich für die Unterstützung des Projekts in der IT Lenkungsgruppe und den beiden Sektionen, bei der Netbook-Projektsteuergruppe und würde mich über eine Fortführung des Projekts im erweiterten Kreis von Schulen freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Schrack, bmukk II/8